Wind River

2017

European Art Cinema Day

Taylor Sheridan

Jeremy Renner, Elizabeth Olsen, Jon Bernthal

12 JAHRE

0 MIN.

Cory ist ein Angestellter der „Fisch-und-Spiele“-Abteilung und dafür verantwortlich, Jagd auf Kojoten und andere Raubtiere zu machen, damit diese nicht die Ware beschädigen. Noch nicht ganz wieder auf den Beinen vom Tod seiner Tochter, findet er eines Tages den vergewaltigten Körper eines jungen Mädchens in der Wüste. Daraufhin übernimmt eine frisch aus der Ausbildung stammende FBI-Agentin den Fall und ist froh, als Cory seine Hilfe anbietet, um den Schuldigen zu finden... Im ländlich geprägten Bundesstaat Wyoming im Mittleren Westen der USA haben nicht nur drei Mal mehr Menschen Donald Trump als Hilary Clinton gewählt, dort weht auch ganz allgemein ein sehr viel rauerer Wind als im Rest des Landes – und das liegt nicht nur am dort vorherrschenden arktischen Klima und den weiten menschenleeren Schneewüsten. Und genau in dieser unwirtlichen, lebensfeindlichen Gegend hat Taylor Sheridan (der Drehbuchautor von „Hell Or High Water“ und „Sicario“) nun sein Regiedebüt „Wind River“ angesiedelt – ein archaisches, von wahren Begebenheiten inspiriertes Crime-Drama, in dem die Figuren konsequent auf ihren ursprünglichsten menschlichen Instinkt zurückgeworfen werden: Überleben, egal wie, und wenn man dafür kilometerweit mit nackten Füßen durch den Schnee läuft, bis einem die Lungenäderchen platzen und man in seinem eigenen Blut ertrinkt. „Wind River“ ist ein atmosphärisch bis zum Bersten aufgeladener und zugleich auf die absoluten Basics reduzierter Thriller mit packenden Figuren, der lange Zeit ähnlich kühl wirkt wie die verschneite Berglandschaft, in der er angesiedelt ist, bevor er in seinem ebenso plötzlichen wie knüppelharten Finale auch noch einen unwiderstehlichen Punch entwickelt. Filmpreise 70. Internationale Filmfestspiele in Cannes 2017, Cannes, Un Certain Regard - Beste Regie Taylor Sheridan

Spieltermine

Reservierung

leider keine reservierbaren Spieltermine vorhanden