G.Rag y los Hermanos Patchekos

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Konzert - Schiffsmühlenweg 8 Wbg

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G. Rag Y Los Hermanos Patchekos Vorband: Overhead Projektor aus Wasserburg spielen am Samstag, den 26.04.03 in Wasserburg Auf dem Gelände des Bildungszentrum für Sozialwesen im Film-und Musikclub AGNES ACHT Schiffsmühlenweg 8 83512 Wasserburg Beginn: 20:00 Uhr Einlass 19 Uhr Eintritt: 7.- und 4.- G. Rag y los hermanos patchekos stellen ihre neue Platte "Cadeau Bizarre" vor (siehe Text unten). Die 11-köpfige Band stammt aber nicht aus Texas oder der mexikanischen Einöde, sie kommt schnurstracks aus München und klingt doch alles andere als bavarisch. Barbarisch eher schon. Zumindest im Umgang mit dem Verwursteln der Stile. Ob das nun die deutschen Calexico, Eläkeläiset oder Dead Brothers sind, will ich gar nicht diskutieren beziehungsweise in den Raum stellen. Eines kann ich allerdings jedem versichern: G. Rag Y Los Hermanos Patchekos machen verdammt nochmals unterhaltsame Musik am Rande der Polka und Bierzeltmusik sowie des Mariachi- und Calypso-Sounds, Spaghetti-Westerns und Postrock (!). Zu "Cadeau Bizarre": G. Rag y los hermanos patchekos Staubige Brüder Achtung, die Oberbayern sind los! G. Rag Y Los Hermanos Patchekos kündigen mit den Genfer Dead Brothers als "very very special" Vorband das Erscheinen ihrer neuen Platte "Cadeau Bizarre" an. Das Casino der Alten Kongresshalle, der Club mit der tiefergelegten Decke und dem diskreten 70er-Jahre-DDR-Charme, ist deshalb voller Menschen und guter Laune. Das Dutzend Musiker aus der bayerischen Provinz hat sich eine Menge treuer Fans erspielt. Und das, obwohl man nur in Schichten üben kann, weil alle zwölf Patchekos Hermanos, leicht bewusstseinsgetrübte Herren sowie eine Dame an der Klarinette, nicht so leicht unter einen Hut respektive auf ein und dieselbe Bühne zu bringen sind. Und so wird erstmal mit Bob Dylans "You Ain't Goin' Nowhere" klargestellt, was man vom Publikum erwartet, um Stunden später Dank zu sagen mittels "La Paloma", dazwischen Landler, Latin-Nummern, Schlager, Bebop- Klassiker und Country-Heuler, die Melange der CD. Ein Trip um die Welt in alten Liedern, dargeboten auf Gitarren und Akkordeon, Trompeten und Trommeln. Da ist es wieder, das Lumpazi-Vagabundus-Hafte der alpenländischen Folklore, die "Aber unsereiner, der hat nix"-Koketterie, oder einfach das Dumpf-Zugeknallte einer Kirchweih-Party. Natürlich könnte man das bissiger interpretieren, es "dekonstruieren": Fiese Wiederholungen einbauen, Instrumente aus anderen Kulturen einschmuggeln. Aber möglicherweise würde man dann die Stärke dieser Band übergehen, ihre "Hört euch das doch mal in diesem Kontext an"-Haltung: Die Polka, dem Calypso seine Schwester, der Landler, dem Son Cubano sein Bruder. MARKUS MAYER SZ vom 15.April 2003 www.g-rag.com

Spieltermine

Freiluftkino Am Stoa

Sa 04.08.19:30 UHR

Reservierung

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